Apamea aquila Donzel, 1837 (Dunkle Pfeifengras-Grasb�scheleule)


Apamea aquila: Falter [S] Apamea aquila: Falter [S] Apamea aquila: Falter [S] Apamea aquila: Falter [S] Apamea aquila: Jungraupe im Herbst an Molinia-Fruchtstand (Baden-W�rttemberg, Oktober 2008) [M] Apamea aquila: Raupe vor der �berwinterung [M] Apamea aquila: Raupe vor der �berwinterung [S] Apamea aquila: Raupe vor der �berwinterung [S] Apamea aquila: Raupe nach der �berwinterung [S] Apamea aquila: Raupe nach der �berwinterung [S] Apamea aquila: Raupe nach der letzten H�utung [S] Apamea aquila: Raupe [S] Apamea aquila: Raupe (e.l. Baden-W�rttemberg 2008) [S] Apamea aquila: Puppe [S] Apamea aquila: Habitat im Herbst, wenn die Raupen gerade von der Rispe auf den Boden �bergehen (Baden-W�rttemberg, Sch�nbuch, Oktober 2008) [N] Apamea aquila: Habitat im Herbst [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen fressen vor der �berwinterung wohl immer an Pfeifengras (Molinia), d�rften danach aber auch andere Grasarten annehmen, zumal Molinia sehr sp�t austreibt und in der Zucht keine Bevorzugung erkennbar wird.

Lebensraumansprüche:
Apamea aquila besiedelt geh�lzreiche Molinia-Best�nde, die zwar luft- und bodenfeucht stehen, aber nicht zu nassen Untergrund aufweisen. So findet sie sich in waldnahen, geb�schreichen und wechselfeuchten Flachmooren und verheideten Hochmooren. Ein weiterer Schwerpunkt sind montane, eher feuchte Buchenmischw�lder, wo die Raupen auf kleinen Lichtungen, Schneisen und Wegr�ndern mit Molinia leben.

Entwicklungszyklus:
Die jungen Raupen leben an den Rispen von Molinia, wo sie sich auch ein leichtes Gespinst anlegen. Im Laufe des Oktobers oder Anfang November wechseln sie zu einer bodennahen Lebensweise �ber und �berwintern. Ab M�rz/April werden sie wieder aktiv und fressen noch bis Mitte oder Ende Mai. Die Falter fliegen von Ende Juni bis Mitte August.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Apamea aquila ist durchaus bedroht. Ihre Waldstandorte gehen infolge Eutrophierung und Entsaumung der W�lder (Vorr�cken von Brombeere und Brennessel, intensive Dunkelwaldwirtschaft) permanent zur�ck und um die wenigen Restmoore ist es nicht besser bestellt (Eutrophierung, teils nicht fachgerechte Pflege, falsche weil zu schnelle und weitreichende Wiedervern�ssung, Isolation, Verwaldung aufgrund gest�rten Wasserhaushalts).

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Spanien �ber Mitteleuropa bis Vorderasien. Ein weiteres Teilareal liegt in Ostasien (China, Korea, Sibirien, Japan). In Mitteleuropa fliegt Apamea aquila lokal in den Alpen, im Alpenvorland, von Belgien bis D�nemark und in vielen oft feuchtedominierten Mittelgebirgen (Harz, Schwarzwald, Sch�nbuch, Pf�lzer Wald etc.).



Apamea characterea | Apamea crenata | Apamea furva | Apamea illyria | Apamea lateritia | Apamea lithoxylaea | Apamea maillardi | Apamea monoglypha | Apamea platinea | Apamea ramonae | Apamea remissa | Apamea rubrirena | Apamea scolopacina | Apamea sordens | Apamea sphagnicola | Apamea sublustris | Apamea unanimis | Apamea zeta 
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