Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Serratula tinctoria (F�rberscharte, Asteraceae).
Lebensraumansprüche:
Acosmetia caliginosa besiedelt mageres Grasland, so insbesondere wechselfeuchte Pfeifengraswiesen, nicht zu trockene Magerwiesen und -weiden, Feuchtgebiete und �hnliche Stellen mit der Raupennahrungspflanze. In Ungarn waren f�r die zweite Raupengeneration Streifen essentiell, die bei der Mahd der Feuchtwiesen Anfang August ausgespart worden waren.
Entwicklungszyklus:
Die Falter kommen je nach Region und Jahr in einer langgezogenen oder - h�ufiger - zwei sich �berschneidenden Generationen von Mai bis in den August vor. Die Raupen finden sich dann von Ende Mai bis September. Ich wies sie recht h�ufig Ende August (halbw�chsig) und im September (ausgewachsen) 2019 in Ungarn (Dabas) nach sowie einzeln Anfang Juni im Nordburgenland. Die Raupen leben auch tags�ber an der Pflanze, sind dort aber gut getarnt und ruhen auch teilweise auf Blattunterseiten in Bodenn�he. Die Puppe �berwintert.
Gefährdungsursachen:
In Mitteleuropa ist Acosmetia caliginosa wegen Habitatverlust (Intensivierung der Wiesennutzung, Umbruch, �berbauung, Entw�sserung, Eutrophierung) bereits weitgehend ausgestorben und auch an den wenigen verbliebenen Standorten vom Aussterben bedroht.
Bemerkungen:
Acosmetia caliginosa kommt sehr lokal und l�ckig von N-Spanien und S-England bis Mitteleuropa vor. Sie ist dort aber bereits in etlichen Gebieten ausgestorben und auch sonst nur sehr lokal. Etwas h�ufiger ist Acosmetia caliginosa noch in Ost- und S�dosteuropa, so etwa von Ungarn und Rum�nien �ber die Ukraine nach S�dru�land. Weiter kommt der Falter im Kaukasusgebiet und weiter nach W-Turkestan und zum Altai vor.