Apamea unanimis (H�bner, 1813)


Apamea unanimis: Falter (e.l. Ostalb) [S] Apamea unanimis: Falter (e.l. Ostalb) [S] Apamea unanimis: Falter (e.l. Ostalb) [S] Apamea unanimis: Falter (e.l. Ostalb) [S] Apamea unanimis: Jungraupe im August (Ostalb) [M] Apamea unanimis: Halbw�chsige Raupe [S] Apamea unanimis: Halbw�chsige Raupe [S] Apamea unanimis: Raupe [M] Apamea unanimis: Raupe [M] Apamea unanimis: Raupe [M] Apamea unanimis: Raupe (Ostalb, Oktober 2008) [M] Apamea unanimis: Puppe [S] Apamea unanimis: Puppe [S] Apamea unanimis: Fra�bild, welches tags die Raupenfundstellen verr�t (Ostalb, Oktober 2008) [N] Apamea unanimis: Habitat mit Phalaris arundinacea im Oktober (Schw�bisch Gm�nd) [N] Apamea unanimis: Habitat mit Phalaris arundinacea im Oktober (Schw�bisch Gm�nd) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen befressen im Freiland wohl ausschlie�lich die Gr�ser Phalaris arundinacea und Phragmites australis.

Lebensraumansprüche:
Apamea unanimis besiedelt Feuchtgebiete, Auw�lder, Moorw�lder, Nasswiesen, Schilfr�hrichte und Bach- oder Grabenr�nder mit Best�nden der Nahrungspflanzen.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe entwickelt sich vor allem von Ende Juli bis Oktober. Sie ist sp�ter rein nachtaktiv und verbirgt sich tags�ber in �lteren Stadien am Boden. Nur einmal klopfte ich im Oktober auch tags eine Raupe von dicht stehender Phalaris. Die Jungraupen sind im August auch tags�ber leicht klopfbar. Sie leben zwischen versponnenen Grasbl�ttern. Nachts sind die �lteren Raupen leicht zu leuchten. Sie fressen dann frei an den Grasbl�ttern h�ngend. Im Lauf des Novembers verkriecht sich die Raupe unter Moos, Rinde oder in den Boden und �berwintert voll ausgewachsen. Die Verpuppung erfolgt im Fr�hjahr ohne erneute Nahrungsaufnahme. Die Falter fliegen vor allem von Mai bis Juli (selten schon Ende April) mit Schwerpunkt im Juni.

Gefährdungsursachen:
Trotz ihrer Bindung an Feuchtgebiete und der daraus resultierenden Einengung ihrer Habitate durch Zerst�rung derselben in gro�em Stil ist diese Art dank ihrer F�higkeit, selbst kleine Best�nde nutzen zu k�nnen, nicht allzu sehr gef�hrdet.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Mitteleuropa bis zum Amur. Ganz im S�den Europas scheint sie zu fehlen. Apamea unanimis kommt auch in Nordamerika vor.



Apamea aquila | Apamea characterea | Apamea crenata | Apamea furva | Apamea illyria | Apamea lateritia | Apamea lithoxylaea | Apamea maillardi | Apamea monoglypha | Apamea platinea | Apamea ramonae | Apamea remissa | Apamea rubrirena | Apamea scolopacina | Apamea sordens | Apamea sphagnicola | Apamea sublustris | Apamea zeta 
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