Mythimna straminea (Treitschke, 1825)


Mythimna straminea: Imago (e.l. Ostalb) [S] Mythimna straminea: Falter (e.l. Ostalb) [S] Mythimna straminea: Falter (e.l. Ostalb) [S] Mythimna straminea: Halbwüchsige Raupe im Herbst (Ostalb 2008) [M] Mythimna straminea: Raupe (Ostalb) [S] Mythimna straminea: Raupe (Ostalb 2008) [M] Mythimna straminea: Raupe (Ostalb 2008) [S] Mythimna straminea: Raupe (Ostalb 2008) [S] Mythimna straminea: Raupe (Ostalb 2008) [S] Mythimna straminea: Puppe [S] Mythimna straminea: Puppe (e.l. Ostalb) [S] Mythimna straminea: Habitat auf der östlichen Schwäbischen Alb, wo auch Archanara sparganii und Apamea unanimis vorkommen [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Art lebt an Phragmites australis und auch an weiteren Gräsern und an Seggen der Feuchtgebiete (etwa an Carex acuta).

Lebensraumansprüche:
Mythimna straminea besiedelt höherwüchsige Verlandungszonen und Feuchtgebiete mit Schilf oder Seggen.

Entwicklungszyklus:
Die sehr langgestreckte Raupe überwintert. Im Oktober klopfte ich sie mehrfach tagsüber aus Schilfbeständen. Im Mai ist sie ausgewachsen, nachtaktiv und kann geleuchtet werden. Sie verrät sich durch ausgeprägte Fraßspuren an den Schilfblättern. Die Falter fliegen in einer Generation von Juni bis Anfang August.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Durch den Rückgang der Feuchtgebiete (landwirtschaftliche Intensivierung, Düngung, Trockenlegung, Aufforstung) ist Mythimna straminea stellenweise bereits verschwunden.

Bemerkungen:
Mythimna straminea ist von Marokko, Süd- und Mitteleuropa sowie Kleinasien bekannt.



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