Mythimna pudorina (Denis & Schiffermüller, 1775) (Breitflügel-Graseule)


Mythimna pudorina: Falter (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Falter (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Falter (e.l. Ostalb bei Hermaringen 2010) [S] Mythimna pudorina: Falter (e.l. Ostalb bei Hermaringen 2010) [S] Mythimna pudorina: Falter (e.l. Ostalb bei Hermaringen 2010) [S] Mythimna pudorina: Halbwüchsige Raupe (Oberrhein bei Dettenheim, Oktober 2011) [S] Mythimna pudorina: Halbwüchsige Raupe (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Halbwüchsige Raupe (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Raupe im vorletzten Stadium (Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Raupe im vorletzten Stadium (Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Raupe im vorletzten Stadium (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Raupe im vorletzten Stadium (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Raupe (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Raupe im vorletzten Stadium (e.l. Oberrhein 2011) [S] Mythimna pudorina: Raupe (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Raupe (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Raupe (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Raupe (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Raupe (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Raupe (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Raupe (Ostalb 2010) [S] Mythimna pudorina: Puppe (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Puppe (e.l. Memmingen 2008) [S] Mythimna pudorina: Habitat in einem Feuchtgebiet auf der Ostalb (Mai 2011). Hier fliegen auch Mythimna straminea, M. impura und M. ferrago. [N] Mythimna pudorina: Habitat in einer sehr kleinflächigen Feuchtwiese der Ostalb südlich Hermaringen (Anfang Juni 2011) [N] Mythimna pudorina: Habitat in einem Kalk-Flachmoor bei Memmingen ohne Schilf. Hier wurden im Herbst 2008 viele Raupen in Molinia-Horsten gefunden. Hier fliegen auch Mythimna impura, Boloria eunomia, Zygaena trifolii und Maculinea alcon. Juli 2011. [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ernährt sich von Gräsern. Besonders erwähnenswert sind Molinia, Phalaris arundinacea und Deschampsia caespitosa.

Lebensraumansprüche:
Mythimna pudorina besiedelt Feuchtgebiete im weiteren Sinne (Moore, Uferzonen, sumpfige bis feuchte Lichtungen und Kahlschläge). Oft handelt es sich um Schilfgebiete, wenn auch Schilf als Raupennahrung nicht allzu wichtig sein dürfte. Ich klopfte im Herbst Raupen aus Molinia in einem artenreichen Kalk-Flachmoor im Allgäu, aus Deschampsia und Calamagrostis auf einer feuchten Waldlichtung der Schwäbischen Alb und von Phalaris in einem Seggenried.

Entwicklungszyklus:
Die Raupen überwintern wohl zumeist im vorletzten Stadium. Sie lassen sich im Herbst, etwa Anfang Oktober, leicht von Sumpfgräsern klopfen, oft zusammen mit solchen von Mythimna impura. Die Raupen sind im Mai ausgewachsen. Die Falter fliegen in einer Generation von Ende Mai bis Anfang August.

Gefährdungsursachen:
Mythimna pudorina dürfte durch die Vernichtung der Feuchtgebiete in den letzten 100 Jahren starke Einbußen erlitten haben. Sie ist aber doch so euryök, dass sie den meisten noch vorhandenen Feuchthabitaten vorkommt. Insgesamt ist sie dennoch etwas lokaler als Mýthimna impura.

Bemerkungen:
Mythimna pudorina ist über Zentraleuropa und das nördliche und mittlere Asien bis Japan verbreitet.



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