Agrochola lota (Clerck, 1759) (Dunkelgraue Herbsteule)


Agrochola lota: Falter (e.l. Ostalb 2008) [S] Agrochola lota: Falter [S] Agrochola lota: Falter (e.l. Ostalb 2012) [S] Agrochola lota: Falter (e.l. Memmingen) [S] Agrochola lota: Jungraupe (Ostalb, Ende April 2012) [S] Agrochola lota: Halbwüchsige Raupe (Ostalb) [M] Agrochola lota: Raupe (Ostalb, Mai 2008) [M] Agrochola lota: Raupe (e.l. Ostalb 2012) [S] Agrochola lota: Raupe (e.l. Ostalb 2012) [S] Agrochola lota: Raupe (Memmingen) [M] Agrochola lota: Puppe(e.l. Ostalb 2012) [S] Agrochola lota: Gut besetztes Larvalhabitat im nördlichen Pindos (Griechenland) im Mai 2010. Hier kommen auch zahlreiche Catocala-Arten und Tetrix tuerki vor. [N] Agrochola lota: Larvalhabitat in alten Weidenbeständen an einem Fluß (Ostwürttemberg 2011) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Salix-Arten, seltener auch Populus.

Lebensraumansprüche:
Agrochola lota besiedelt weichholzreiche Gehölzbestände, besonders feuchte Vorwaldstadien, Auen, Feuchtgebiete und Ufer. Die Raupen kommen an älteren wie auch jüngeren Weiden vor.

Entwicklungszyklus:
Das Ei überwintert und die (junge) Raupe kann im Mai geklopft werden. Ausgewachsen verbirgt sie sich am Boden oder im Stammbereich. Die Raupe frisst von April bis Juni und verspinnt sich danach meist am Boden, wobei die eigentliche Verpuppung aber erst einige Wochen später erfolgt. Der Falter fliegt im Herbst (September bis Anfang November).

Bemerkungen:
Agrochola lota ist weit verbreitet und meist nicht selten. Sie kommt vom Maghreb über fast ganz Europa und weiter über das gemäßigte Asien bis zum Altai vor.



Agrochola circellaris | Agrochola haematidea | Agrochola helvola | Agrochola laevis | Agrochola litura | Agrochola lychnidis | Agrochola macilenta | Agrochola mansueta | Agrochola nitida 
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