Polypogon tentacularius (Linnaeus, 1758) (Palpen-Spannereule)


Polypogon tentacularius: Männchen (Ostalb) [N] Polypogon tentacularius: Männchen (Ostalb) [N] Polypogon tentacularius: Falter (Ostalb 2008) [N] Polypogon tentacularius: Falter (Ostalb 2008) [N] Polypogon tentacularius: Weibchen (hier sind im Gegensatz zu den Männchen keine auffälligen Palpen sichtbar, Ostalb 2008) [M] Polypogon tentacularius: Jungraupe [S] Polypogon tentacularius: Halbwüchsige Raupe [S] Polypogon tentacularius: Raupe [S] Polypogon tentacularius: Raupe [S] Polypogon tentacularius: Raupe [S] Polypogon tentacularius: Raupe [S] Polypogon tentacularius: Habitat: Gebüsch- und Böschungssaum am Rande eines Magerrasens (Ostalb) [N] Polypogon tentacularius: Habitat im Waldbereich: wechselfeuchte bis feuchte Lichtung (Ostalb) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben in der Bodenstreu und ernähren sich zumeist von vergilbenden oder toten Pflanzenteilen. Es werden aber auch zarte Blätter noch lebender Pflanzen befressen.

Lebensraumansprüche:
Polypogon tentacularius besiedelt feuchte bis trockene, eher nährstoffarme Säume etwa in Wacholderheiden (zum Beispiel an versaumten Heckenrändern) oder entlang von Waldwegen und auf Lichtungen/Kahlschlägen. Die Fundstellen sind immer gehölznah.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert und die Falter fliegen von Anfang oder Mitte Juni bis Ende Juli. Sie lassen sich tagsüber aus der bodennahen Vegetation aufscheuchen.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Polypogon tentacularius ist durch Dunkelwaldwirtschaft (Entsaumung der Wälder), Eutrophierung (Vormarsch von Urtica und Rubus in Wäldern) und landwirtschaftliche Intensivierung rückläufig.

Bemerkungen:
Die Gesamtverbreitung erstreckt sich von Frankreich bis Japan. Im südlichsten Europa fehlt Polypogon tentacularius.



Polypogon gryphalis 
English version / englische Version