Herminia tarsicrinalis (Knoch, 1782) (Braungestreifte Spannereule)


Herminia tarsicrinalis: Falter (e.l. Ostalb) [S] Herminia tarsicrinalis: Falter in Ruhe (e.l. Ostalb) [S] Herminia tarsicrinalis: Falter (e.l. Ostalb 2011) [S] Herminia tarsicrinalis: Falter (e.l. Ostalb 2011) [S] Herminia tarsicrinalis: Falter (e.l. Oberrhein 2011) [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe (nördlicher Oberrhein 2011) [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe (e.l. Ostalb 2011) [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe vor der Überwinterung (Ostalb) [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe vor der Überwinterung [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe nach der Überwinterung (e.l. Ostalb) [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe nach der Überwinterung (e.l. Ostalb) [S] Herminia tarsicrinalis: Raupe (Ostalb 2011) [S] Herminia tarsicrinalis: Puppe [S] Herminia tarsicrinalis: Larvalhabitat am Oberrhein (September 2011). In dem Auwald wurde die Raupe von abgebrochenen Ästen geklopft, an denen noch die Blätter hingen.

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt polyphag an toten oder absterbenden Blättern. In zweiter Linie werden auch lebende Kräutern und Sträucher befressen. Die Raupen leben in der Bodenstreu oder an Blättern abgebrochener Äste sowie auch an Büschen und Bäumen mit einem hohen Anteil toten Laubes.

Lebensraumansprüche:
Herminia tarsicrinalis besiedelt vor allem unterholzreiche, lichte Wälder. Seltener werden auch gebüschreiche Halbtrockenrasen, Moore, Siedlungsgebiete oder andere gehölzreiche Habitate besiedelt.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert im letzten Stadium und frisst im Frühjahr nochmals einige Zeit. Ich fand die Raupe Ende September an Brombeere und totem Laub abgebrochener Zweige. Die Falter fliegen in einer Generation von Ende Mai bis Anfang August. In tief gelegenen, warmen Gebieten werden schon im Mai Falter gefunden. Hier kommt dann eine partielle zweite Generation im August und Anfang September hinzu.

Bemerkungen:
Die in Mitteleuropa recht häufige Art kommt von Nordspanien bis Korea vor. Sie fehlt in Skandinavien und weiten Teilen des südlichen Mittelmeergebiets.



Herminia grisealis | Herminia tarsipennalis 
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