Pechipogo strigilata (Linnaeus, 1758) (Laubgehölz-Spannereule)

Synonyme/andere Kombinationen:
Polypogon strigilatus

Pechipogo strigilata: Falter [S] Pechipogo strigilata: Detail [S] Pechipogo strigilata: Falter (Ostalb) [N] Pechipogo strigilata: Falter (e.l. Ostalb 2010) [S] Pechipogo strigilata: Raupe (Ostalb, Herbst 2010) [S] Pechipogo strigilata: Raupe im Oktober [S] Pechipogo strigilata: Raupe [S] Pechipogo strigilata: Raupe nach der Überwinterung [S] Pechipogo strigilata: Puppe [S] Pechipogo strigilata: Larvalhabitat auf der Ostalb. Hier wurden im Herbst 2011 Raupen aus totem Eichenlaub geklopft (zusammen mit verwandten Arten) [N] Pechipogo strigilata: Larvalhabitat auf der Ostalb. Hier wurden im Herbst 2011 Raupen aus totem Eichenlaub geklopft (zusammen mit verwandten Arten) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ernährt sich von Laubblättern von Gehölzen und Kräutern sowie von alten Pflanzenteilen, insbesondere abgefallenen Laubblättern.

Lebensraumansprüche:
Pechipogo strigilata besiedelt Wälder (vor allem etwas lichte Ausprägungen) und manchmal auch ausgedehnte Gebüschzonen.

Entwicklungszyklus:
Pechipogo strigilata bildet eine bis sehr selten zwei Generationen aus. Die Falter fliegen von Mitte Mai bis Anfang Juli. Die Raupe überwintert im letzten Stadium. Ich fand eine voll ausgewachsene Raupe in einem Molinia-Büschel im Waldbinnensaum (Schönbuch) Mitte Oktober 2008, die in diesem Zustand überwinterte. Danach wurde bis zur Verpuppung noch 8 Tage Nahrung aufgenommen (Rubus).
In den folgenden Jahren fand ich viele Raupen auf der Ostalb besonders am alten Laub abgebrochener Äste am Boden oder gelegentlich auch an lebenden Eichen, die mit toten Blättern durchsetzt waren.

Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich über die Zone der sommergrünen Laubwälder von Europa (außer dem südlichen Mittelmeergebiet) über das gemäßigte Asien bis Ostchina und Japan.



Pechipogo plumigeralis 
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