Euchalcia italica (Staudinger, 1882)


Euchalcia italica: Falter (e.l.  L Euchalcia italica: Falter (e.l.  L Euchalcia italica: Falter (e.l.  L Euchalcia italica: Falter (e.l.  L Euchalcia italica: Falter (e.l.  L Euchalcia italica: Falter (e.l. L Euchalcia italica: Falter (e.l. L Euchalcia italica: Jungraupe im Blütenstand (Rieti, Monte Terminillo, 2000m NN, Mitte Mai 2013) [M] Euchalcia italica: Jungraupe im Blütenstand (Rieti, Monte Terminillo, 2000m NN, Mitte Mai 2013) [M] Euchalcia italica: Halbwüchsige Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe ( L Euchalcia italica: Raupe, Kopf ( L Euchalcia italica: Raupe, Kopf ( L Euchalcia italica: Gehäuse einer älteren Raupe ( L Euchalcia italica: Gehäuse einer älteren Raupe ( L Euchalcia italica: Gehäuse einer älteren Raupe ( L Euchalcia italica: Gehäuse einer älteren Raupe ( L Euchalcia italica: Puppe (e.l.  L Euchalcia italica: Puppe (e.l.  L Euchalcia italica: Puppe dorsal (e.l.  L Euchalcia italica: Mit Jungraupe besetzte Cynoglossum magellense (Rieti, 2000m NN, Mai 2013) [N] Euchalcia italica: Mit Jungraupe besetzte Cynoglossum magellense (Rieti, 2000m NN, Mai 2013) [N] Euchalcia italica: Mit Jungraupe besetzte Cynoglossum magellense (Rieti, 2000m NN, Mai 2013) [N] Euchalcia italica: Mit Jungraupe besetzte Cynoglossum magellense ( L Euchalcia italica: Bereits fruchtende Pflanze. Hier sind in den Fruchtständen noch leere Jungraupengehäuse nachweisbar, aber die Raupen sind bereits auf die basalen Blätter übergewechselt ( L Euchalcia italica: Larvalhabitat zwischen 1500 und 1800m NN ( L Euchalcia italica: Larvalhabitat zwischen 1500 und 1800m NN ( L Euchalcia italica: Larvalhabitat in 1800m NN ( L Euchalcia italica: Larvalhabitat in 1800m NN ( L Euchalcia italica: Larvalhabitat in 1700m NN ( L Euchalcia italica: Larvalhabitat in ca. 1900m NN im Nationalpark Gran Sasso ( L

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Cynoglossum magallense (Boraginaceae).

Lebensraumansprüche:
Euchalcia italica besiedelt insbesondere sonnige, teils schütter bewachsene Berghänge und Bergweiden in Lagen von 1400 bis ungefähr 2400m NN. Ich fand die Raupen vereinzelt auch an Waldrändern und am Rande von feuchteren Staudenfluren. Hohe Konzentrationen wurden aber an eher trockenen Stellen mit niedrigwüchsiger Umgebung erreicht.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe wächst im Frühjahr von Ende April bis Juni heran. Ich fand über 100 Raupen gegen Mitte Mai 2013 (L'Aquila), wobei diese in tieferen Lagen (1500m NN) schon teils ausgewachsen waren, während sie in höheren (2000m NN) noch in den ersten Stadien waren.
Die junge Raupe lebt in den meisten Fällen eingesponnen zwischen den Blütenknospen der sich entwickelnden Triebe. Nur wenn die Pflanze kleine Blüten entwickelt, werden auch die Jungraupen schon an den Blättern gefunden. Die älteren Raupen leben dann immer an den Blättern meist nicht blühender Triebe, aus denen sie Gehäuse fertigen. Für ein Gehäuse werden meist mehrere benachbarte, basale Blätter zusammengesponnen, die danach meist von der Spitze her befressen werden.

Die Falter fliegen zwischen Juni und Anfang August. Das Überwinterungsstadium könnte wie bei verwandten Arten die Eiraupe in einem Kokon sein.

Gefährdungsursachen:
Euchalcia italica ist nach meinen Beobachtungen in den Hochlagen recht weit verbreitet. Eine Gefährdung erwächst vor allem außerhalb der Schutzgebiete durch den teilweise intensiven Skitourismus.

Bemerkungen:
Euchalcia italica ist ein Endemit der Abruzzen (Zentralitalien) und kommt nur in einem recht kleinen Gebiet vor (L'Aquila und benachbarte Provinzen).



Euchalcia bellieri | Euchalcia chlorocharis | Euchalcia consona | Euchalcia emichi | Euchalcia modestoides | Euchalcia siderifera | Euchalcia variabilis 
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