Euchalcia consona (Fabricius, 1787) (Mönchskraut-Höckereule)


Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Falter (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Weibchen (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Weibchen (e.l. Kyffhäuser, 2016) [S] Euchalcia consona: Jungraupe (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [M] Euchalcia consona: Jungraupe (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [M] Euchalcia consona: Halbwüchsige Raupe (e.l. Kyffhäuser, Anfang April 2016) [S] Euchalcia consona: Halbwüchsige Raupe (e.l. Kyffhäuser, Anfang April 2016) [S] Euchalcia consona: Halbwüchsige Raupe (e.l. Kyffhäuser, Anfang April 2016) Euchalcia consona: Halbwüchsige Raupe (e.l. Kyffhäuser, Anfang April 2016) [S] Euchalcia consona: Halbwüchsige Raupe (e.l. Kyffhäuser, Anfang April 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Verpuppungsreife Raupe im Fruchtstand (Kyffhäuser, Mitte Mai 2016) [N] Euchalcia consona: Verpuppungsreife Raupe im Fruchtstand (Kyffhäuser, Mitte Mai 2016) [N] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Raupe, Hinterende (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Kokon im Fruchtstand von Nonea pulla, ca. 30 cm über dem Boden (Kyffhäuser, Mitte Mai 2016) [N] Euchalcia consona: Puppe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Puppe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Puppe (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Leere Puppenhülle (e.l. Kyffhäuser 2016) [S] Euchalcia consona: Mit Jungraupe besetzte Nonea (Kyffhäuser, Anfang April 2016). Das Raupengehäuse befindet sich nicht an den beiden Blütentrieben, sondern an einem noch jungen Trieb oberhalb (teils unter Gras). [N] Euchalcia consona: Gehäuse einer Jungraupe (siehe vorheriges Bild), umgebendes Gras entfernt (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [M] Euchalcia consona: Geöffnetes Gehäuse einer Jungraupe (siehe vorherige Bilder), umgebendes Gras entfernt (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [M] Euchalcia consona: Nonea pulla (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [N] Euchalcia consona: Nonea pulla im Austrieb (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [N] Euchalcia consona: Nonea pulla (Kyffhäuser, Mitte Mai 2016) [N] Euchalcia consona: Larvalhabitat mit Nonea pulla in geringer Dichte (Kyffhäuser, Anfang April 2016) [N] Euchalcia consona: Larvalhabitat (Kyffhäuser, April 2016) [N] Euchalcia consona: Habitat (Kyffhäuser, Mai 2015) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben gewöhnlich an Nonea pulla (Mönchskraut, Boraginaceae). Die Literatur nennt auch andere Boraginaceae wie Lycopsis oder Pulmonaria, deren Freiland-Bedeutung aber noch unklar ist.

Lebensraumansprüche:
Euchalcia consona besiedelt größere, beweidete Magerrasenkomplexe, Steppen, Böschungen und früher auch Ränder extensiver Äcker und deren Raine mit Vorkommen von Nonea pulla.

Entwicklungszyklus:
Eine der wenigen Euchalcia-Arten mit zwei Generationen pro Jahr. Die Eiraupe dürfte wie bei den verwandten Arten in einem Kokon überwintern. Die Raupen sind dann meist im Mai ausgewachsen. Jung leben sie eher bodennah in zusammengesponnenen Triebspitzen, ausgewachsen dann mehr frei an den Blütenständen oder sekundär auch Blättern. Die Verpuppung erfolgt ebenfalls in einem Kokon im Blütenstand. Im Juli und August sind dann erneut Raupen zu finden, die im August und September Faler der zweiten Generation liefern.

Gefährdungsursachen:
Euchalcia consona ist insbesondere an den lokalen Vorkommensstellen in Mitteleuropa (so am Kyffhäuser) akut vom Aussterben bedroht. Hauptursache ist die qualitative und quantitative Abnahme von geeignetem Larvalhabitat infolge mangelnder Schafbeweidung, erhöhtem Nährstoffeintrag, Verbuschung der Flächen und Intensivierung angrenzender landwirtschaftlich genutzter Flächen. So sind Äcker und deren Grasränder heute viel zu nährstoffreich und intensiv bewirtschaftet. Insgesamt kommt es so zu Flächenverlusten und zunehmender Isolation, die diese in der Abundanz stark schwankende, meist aber eher individuenschwache und auf großräumige Habitate bzw. einen funktionierenden Verbund angewiesene Art nicht lange verkraftet.

Bemerkungen:
Euchalcia consona kommt von Ostdeutschland (Kyffhäuser in Thüringen) und Ostösterreich nach Osten und Südosten (Balkan) bis mindestens Sibirien vor.



Euchalcia bellieri | Euchalcia chlorocharis | Euchalcia emichi | Euchalcia italica | Euchalcia modestoides | Euchalcia siderifera | Euchalcia variabilis 
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