Amphipyra tragopoginis (Clerck, 1759) (Dreipunkt-Glanzeule)


Amphipyra tragopoginis: Falter (e.l. Ostalb) [S] Amphipyra tragopoginis: Raupe (Ostalb) [N] Amphipyra tragopoginis: Raupe (Ostalb) [M] Amphipyra tragopoginis: Larvalhabitat in einem gehölzreichen Magerrasen der Ostalb (Juni 2006) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Polyphag an Kräutern, besonders Galium-Arten.

Lebensraumansprüche:
Amphipyra tragopoginis besiedelt Magerrasen, Säume, Waldränder, Moore und ähnliche Stellen.

Entwicklungszyklus:
Die Eier überwintern. Die Raupen fand ich öfters auf der östlichen Schwäbischen Alb in und am Rande von Wacholderheiden tagsüber an Galium verum-Trieben sitzend (Mai/Juni). Die Falter fliegen im Sommer von Ende Juni bis September.

Gefährdungsursachen:
Amphipyra tragopoginis ist wesentlich seltener als Amphipyra pyramidea und geht durch die Entsaumung der Landschaft zurück. Sie ist aber wohl noch nicht existenziell bedroht.

Bemerkungen:
Die Gesamtverbreitung reicht von fast ganz Europa bis Westsibirien und Nordindien. In der Nearktis wurde Amphipyra tragopoginis eingeschleppt.



Amphipyra berbera | Amphipyra micans | Amphipyra perflua | Amphipyra pyramidea 
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