Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen sind grundsätzlich polyphag auf Kräutern und Sträuchern. Eine besondere Affinität scheint zur Brombeergestrüpp zu bestehen, von dem die Raupe in Südspanien (Albacete) in hoher Stetigkeit geklopft wurde. Das dürfte an der Überwinterung mit grünen Blättern liegen, die den früh schlüpfenden Raupen gleich ausreichend Nahrung bietet.
Lebensraumansprüche:
Trigonophora flammea besiedelt meistens warme, trockene bis mesophile, gehölzreiche, halboffene bis offene Trockenrasen, Weiden und Waldränder mit oder ohne Rubus, wo die Raupen in der Krautschicht um Gehölze oder eben im Brombeerdickicht gefunden werden.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen im Herbst meist zwischen September und November. Die Raupen entwickeln sich ab Spätwinter bis in den Mai. Sie sind jung durchweg grün, könenn halbwüchsig grün oder braun sein und sind dann im letzten Stadium immer braun. Die Raupen der verwandten Art T. jodea sind auch in jüngeren Stadien anscheinend durchweg braun. Die Puppe liegt dann in einem dichten Erdkokon bis Herbst.
Bemerkungen:
Trigonophora flammea ist ein expansives atlanto-mediterranes Faunenelement und kommt von Nordwestafrika über West- und Südeuropa nach Osten bis in den westlichen Balkan (bis ins nordwestlichste Griechenland) hin vor. Im Nordwesten wird das südlichste England (Kanalküste) erreicht.