Panermia tenebrata (Scopoli, 1763) (Hornkraut-Tageulchen)


Panermia tenebrata: Weibchen (Ostalb, Mai 2010) [N] Panermia tenebrata: Männchen (Memmingen, April 2009) [N] Panermia tenebrata: Männchen (Memmingen, April 2009) [N] Panermia tenebrata: Falter in Ruhe [S] Panermia tenebrata: Falter (Schwäbisch Hall, Mai 2010) [N] Panermia tenebrata: Falter (Ostalb, Mai 2010) [N] Panermia tenebrata: Eiablage (Ostalb, Mai 2010) [N] Panermia tenebrata: Ei in Blüte von Cerastium fontanum (Ostalb, Mai 2010, Kelchblatt zurückgebogen). [M] Panermia tenebrata: Jungraupe [M] Panermia tenebrata: Halbwüchsige Raupe [M] Panermia tenebrata: Halbwüchsige Raupe [M] Panermia tenebrata: Raupe kurz nach der letzten Häutung (LK Böblingen 2009) [M] Panermia tenebrata: Raupe kurz nach der letzten Häutung [M] Panermia tenebrata: Raupe [S] Panermia tenebrata: Raupe [S] Panermia tenebrata: Habitat im Unterallgäu bei Memmingen: extensiver Hangfuß mit Cerastium fontanum [N] Panermia tenebrata: Habitat auf der Ostalb: Waldlichtung mit viel Cerastium holosteoides [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Art belegt Blüten von Cerastium-Arten. Besonders wichtig sind Cerastium fontanum, Cerastium arvense und Cerasium holosteoides. Selten werden auch andere, ähnliche Caryophyllaceae genutzt, so Stellaria.

Lebensraumansprüche:
Panermia tenebrata besiedelt extensiv genutztes Grünland aller Art sowie Säume und offene Stellen in Wäldern (Lichtungen mit Cerastium holosteoides). Besonders hohe Abundanzen stellte ich etwa in Salbei-Glatthaferwiesen (lockere Streuobstwiesen) fest.

Entwicklungszyklus:
Die Puppe überwintert. Die Falter fliegen im Frühjahr (April bis Anfang Juni) in einer Generation. In den wärmsten Lagen kann eine zahlenmäßig unbedeutende partielle zweite Generation im Juli/August folgen. Die Raupe lebt im Mai und Juni an den Blüten und Früchten sowie auch am Laub der Nahrungspflanzen.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Da extensive Wiesen sehr selten geworden sind, zeichnet sich eine Gefährdung auch dieser Art ab.

Bemerkungen:
Panermia tenebrata ist von Nord-Spanien an über weite Teile Europas bis zum Ural und lokal in Westasien nachgewiesen.


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