Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen sind polyphag. In der Literatur werden Nelkengew�chse angegeben. Auf der �stlichen Schw�bischen Alb fand ich Jungraupen Ende Juni 2012 an Bl�ten von Dianthus carthusianorum. Sie sa�en au�en und konnten von den Bl�ten geklopft werden. Anders als die Hadena-Raupen lassen sie sich offenbar durch Bl�tenproben nur selten nachweisen, da sie sich sofort fallen lassen. Die �lteren Raupen wechseln dann in die Krautschicht, wo sie nachts etwa Asteraceae usw. fressen.
Lebensraumansprüche:
Heliophobus reticulatus besiedelt Magerrasen, strukturreiches Gel�nde wie Heckenlandschaften, nicht zu nasse Flachmoore oder gras- und krautreiche Lichtungen. Auch in strukturreichen G�rten kommt sie vor. Meist sind es etwas mesophile Habitate, doch auch in Halbtrockenrasen wird der Falter gefunden.
Entwicklungszyklus:
Die Puppe �berwintert. Falter sind ab Ende Mai bis Ende Juli zu beobachten. Die offenbar sehr versteckten �lteren Raupen d�rften dann bis in den September leben. Ich fand Jungraupen Ende Juni 2012.
Gefährdungsursachen:
Heliophobus reticulatus ist nicht sehr anspruchsvoll, ist aber wegen der heutigen viel zu lebensfeindlichen Landwirtschaft mit G�llewiesen und Intensiv�ckern sowie der modernen Dunkelwaldwirtschaft in vielen Gebieten bereits stark zur�ckgedr�ngt worden.
Bemerkungen:
Heliophobus reticulatus kommt von der Iberischen Halbinsel bis Ostasien vor.