Eurois occultus (Linnaeus, 1758) (Graue Heidelbeereule)


Eurois occultus: Falter [S] Eurois occultus: Halbwüchsige Raupe (Engadin, Mai 2008) [M] Eurois occultus: Raupe nach der letzten Häutung [S] Eurois occultus: Raupe nach der letzten Häutung (e.l. Engadin, Val Rosegg) [S] Eurois occultus: Raupe nach der letzten Häutung (e.l. Engadin, Val Rosegg) [S] Eurois occultus: Raupe [S] Eurois occultus: Raupe [S] Eurois occultus: Raupe [S] Eurois occultus: Puppe [S] Eurois occultus: Habitat im Engadin: lichter Nadelwald mit reichem Unterwuchs (Mai 2008) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben polyphag an Kräutern und besonders kleinen Sträuchern wie Vaccinium oder Lonicera.

Lebensraumansprüche:
Eurois occultus ist besonders typisch für kühle, montane bis subalpine oder boreale lichte Nadelwälder, die einen gut ausgeprägten Unterwuchs aus Zwerg- und anderen Sträuchern aufweisen. Gelegentlich tritt sie aber auch in der Hügelstufe auf.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert. Im Engadin fand ich auf 2000m NN eine halbwüchsige Raupe tags in der Moosschicht verborgen unter Lonicera coerulea, deren Triebe abgefressene Knospen aufwiesen. Die Raupe ist je nach Höhe im Mai oder Juni ausgewachsen. Die Falter fliegen von Ende Juni bis August.

Gefährdungsursachen:
Eurois occultus dürfte noch nicht besonders gefährdet sein, wenn auch ausgeräumte Fichtenstangenäcker (= Wald im Sinne der meisten Föster) nur selten und nur unter sonst günstigen Umständen genutzt werden dürften.

Bemerkungen:
Die Verbreitung ist holarktisch (gemäßigtes Europa, Asien, Nordamerika), wobei in Südeuropa nur wenige Populationen in den Gebirgen leben.


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