Epipsilia grisescens (Fabricius, 1794)


Epipsilia grisescens: Falter (e.l. Vinschgau 2011) [S] Epipsilia grisescens: Falter (e.l. Kanisfluh 2010) [S] Epipsilia grisescens: Falter (e.l. Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Falter (e.l. Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Jungraupe (Wallis) [M] Epipsilia grisescens: Jungraupe (Wallis) [M] Epipsilia grisescens: Jungraupe (Wallis) [N] Epipsilia grisescens: Halbwüchsige Raupe (Kanisfluh, 1700m NN, Anfang Mai 2010) [M] Epipsilia grisescens: Halbwüchsige Raupe (Kanisfluh, 1700m NN, Anfang Mai 2010) [M] Epipsilia grisescens: Halbwüchsige Raupe im vorletzten Stadium (Kanisfluh, 1700m NN, Anfang Mai 2010) [S] Epipsilia grisescens: Raupe im vorletzten Stadium (Kanisfluh 2010) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (e.l. Kanisfluh 2010) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (e.l. Kanisfluh 2010) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (Vinschgau, Anfang April 2011) [M] Epipsilia grisescens: Raupe (Vinschgau, April 2011) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (Vinschgau, April 2011) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Raupe (Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Ausgewachsene Raupe (Wallis, 1500 m NN, 01.05.2007) [M] Epipsilia grisescens: Raupe (verpuppungsreif, Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Puppe (e.l. Wallis) [S] Epipsilia grisescens: Puppe (e.l. Kanisfluh 2011) [S] Epipsilia grisescens: Larvalhabitat im Mittelwallis in 1400m NN (April 2009) [N] Epipsilia grisescens: Habitat bei Leuk in ca. 650m NN [N] Epipsilia grisescens: Habitat an der Kanisfluh (Vorarlberg). Raupen wurden im Mai 2010 an den felsigen Stellen (Hintergrund) gefunden. [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben an Gräsern (Poaceae). Ich fand zahlreiche Raupen z.B. im Wallis an Festuca vallesiaca und anderen Festuca-Arten.

Lebensraumansprüche:
Epipsilia grisescens besiedelt felsdurchsetzte Rasen und steinige Weiden. Am größten war die Raupendichte Mitte April 2009 im Wallis an einer schütteren Böschung auf 1400m NN, wo zugleich Raupen von Lasionycta proxima auftraten. Epipsilia grisescens kommt sowohl auf Kalk als auch Silikat vor, wenn auch in letzteren Gebieten oft eine höhere Abundanz erreicht wird als auf Kalk.

Entwicklungszyklus:
Die junge Raupe oder das Ei überwintert (Literaturangaben). Ich fand zahlreiche Raupen im April und Mai an mehreren Stellen im Wallis sowie im Bregenzer Wald. Sie sitzen tagsüber versteckt an der Basis der bevorzugt befressenen Grashorste. Die älteren Raupen dürften sich auch oberflächlich etwas eingraben. Die Falter fliegen von Ende Juni bis August.

Bemerkungen:
Epipsilia grisescens ist auf die Gebirge Europas sowie Skandinavien beschränkt und kommt etwa in den Pyrenäen, den Alpen (beide häufig), in Italien, auf dem Balkan, im Schwarzwald oder sehr selten auf der westlichen Schwäbischen Alb vor.


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