Gnophos furvatus ([Denis & Schifferm�ller], 1775) (Gro�er Steinspanner)


Gnophos furvatus: Falter (Ostalb) [N] Gnophos furvatus: Falter (Ostalb 2010) [S] Gnophos furvatus: Halbw�chsige Raupe (Ostalb) [M] Gnophos furvatus: Halbw�chsige Raupe (Ostalb) [M] Gnophos furvatus: Halbw�chsige Raupe (Ostalb, April 2010) [S] Gnophos furvatus: Halbw�chsige Raupe (Ostalb, April 2010) [S] Gnophos furvatus: Raupe [S] Gnophos furvatus: Raupe [S] Gnophos furvatus: Raupe [S] Gnophos furvatus: Raupe [S] Gnophos furvatus: Raupe (Ostalb) [M] Gnophos furvatus: Puppe (Ostalb) [S] Gnophos furvatus: Puppe [S] Gnophos furvatus: Habitat: Steppenheide auf der �stlichen Schw�bischen Alb [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt polyphag an Kr�utern (z.B. Teucrium montanum, Sanguisorba minor, Hippocrepis comosa, Onobrychis) und auch jungen, niedrigen Geh�lzen.

Lebensraumansprüche:
Gnophos furvatus besiedelt trockenwarme Biotope �ber Kalk und ist ein typischer Bewohner von Steppenheiden, Wacholderheiden mit Offenbodenanteil oder Fels, trockenen Waldr�ndern und Steinbr�chen. Meist sind die Biotope in Waldrandlage gelegen, v�llig geh�lzarme Fl�chen im Offenland werden kaum besiedelt.
Ich fand die noch kleinen Raupen beispielsweise im April 2010 an Esparsette, die am Rande eines Magerrasens in einer steinigen, offenbodenreichen B�schung am Waldrand wuchs. Im Mai 2009 fand ich nachts Raupen, die an jungen Viburnum lantana, an Schlehen und Lonicera xylosteum hochgeklettert waren, bis in 1,5m H�he am Rande eines anderen Magerrasens (beides Ostalb).

Entwicklungszyklus:
Die Raupe �berwintert und ist im Mai ausgewachsen. Die Falter fliegen ab Ende Juni bis Ende August oder Anfang September.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Gnophos furvatus ist durch Ver�nderung der Lebensr�ume (Eutrophierung, Sukzession mit Zuwachsen, Aufforstung, �berbauung) bedroht und geht weiter zur�ck.

Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich �ber S�d- und Mitteleuropa. In Deutschland kommt sie besonders im Jura noch an etlichen Stellen vor.



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