Argynnis elisa Godart, 1823


Argynnis elisa: Falter (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: M�nnchen (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: M�nnchen (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: M�nnchen (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: M�nnchen (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: M�nnchen (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Halbw�chsige Raupe (Sardinien, 24.05.2012) [M] Argynnis elisa: Halbw�chsige Raupe (Sardinien, Gennargentu, 1300m, 24.05.2012) [M] Argynnis elisa: Halbw�chsige Raupe am Anfang des vorletzten Stadiums (Sardinien, Gennargentu, 1300m, 24.05.2012) [N] Argynnis elisa: Halbw�chsige Raupe im vorletzten Stadium (Sardinien, Gennargentu, 1300m, 24.05.2012) [M] Argynnis elisa: Raupe im vorletzten Stadium (Sardinien, 24.05.2012) [M] Argynnis elisa: Raupe im letzten Stadium (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Raupe im letzten Stadium (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Raupe im letzten Stadium (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Raupe im letzten Stadium (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Raupe im letzten Stadium (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Raupe im letzten Stadium (e.l. Sardinien 2012) [S] Argynnis elisa: Puppe [S] Argynnis elisa: Puppe Argynnis elisa: Puppe [S] Argynnis elisa: Fra�bild an Viola, Sardinien, 1300m NN, 24.05.2012. Die Raupe sa� unterhalb der Pflanze gut versteckt in der Vegetation. [N] Argynnis elisa: Larvalhabitat in einer Weidelandschaft oberhalb von 1200m NN auf Sardinien, 24.05.2012. [N] Argynnis elisa: Larvalhabitat in einer Weidelandschaft oberhalb von 1200m NN auf Sardinien, 24.05.2012. [N] Argynnis elisa: Habitat in einer Weidelandschaft oberhalb von 1200m NN auf Sardinien, 24.05.2012. [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Viola-Arten (Veilchen). Ich fand sie auf Sardinien an Viola riviniana und Viola alba dehnhardtii. Die Literatur nennt auch Viola corsica, die in den h�heren Lagen von Korsika und Sardinien nicht selten ist, aber am untersuchten Hangabschnitt (siehe unten) fehlte (kam aber in der N�he vor).

Lebensraumansprüche:
Argynnis elisa besiedelt extensive Weiden, Waldlichtungen und allgemein S�ume oft in Kontakt zu Geh�lzen in mittleren und h�heren Lagen (etwa von 600 bis 1800m NN). Die Raupen fand ich auf Sardinien im Zentralgebirge in etwa 1200 bis 1400m NN auf Weiden, die reich an einem niedrigw�chsigen Ginster und Viola waren. Die Raupen leben oft (aber keinesfalls ausschlie�lich) an in lichten, niedrigen Ginsterb�schen wachsenden Viola-Pflanzen wie ich das auch bei Argynnis pandora (Sardinien) und Argynnis niobe (Alpes-de-Haute-Provence) beobachten konnte. Diese bieten der Raupe einigen Schutz bei Beweidung. Vermutlich ist die H�ufung der Funde in Ginsterbest�nden aber eher ein stochastischer Effekt, da einerseits Raupen auch abseits der Ginster gefunden wurden und andererseits eben die Veilchen im Schutz der zahlreichen kleinen Ginster-Str�ucher viel h�ufiger sind als auf der freien Fl�che.

Entwicklungszyklus:
Die Eiraupe �berwintert in der Eih�lle. Die Raupen sind von April bis Juni zu finden. Ich fand sie halbw�chsig im dritt- und vorletzten Stadium Ende Mai 2012 auf Sardinien anhand der Fra�spuren (siehe Abbildung). Die Tiere sa�en dann unterhalb der Veilchen im Gras oder Moos teilweise verborgen. Die Verpuppung erfolgt wie bei Argynnis aglaja (der wohl n�chstverwandten Art) in einem relativ dichten Gespinst in der Streuschicht als St�rzpuppe.

Die Falter fliegen von Ende Juni bis August.

Gefährdungsursachen:
Argynnis elisa ist zur Zeit wohl nur lokal potentiell durch Aufgabe der Beweidung oder Zerst�rung der Habitate gef�hrdet. Insgesamt geh�ren etwa die h�hergelegenen Gegenden Sardiniens zu den im europ�ischen Vergleich noch recht gut erhaltenen und gesch�tzten Gebieten, so dass derzeit keine allzu starke Bedrohung vorliegen d�rfte.

Bemerkungen:
Argynnis elisa ist ein Endemit Sardiniens und Korsikas.



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