Raupennahrungspflanzen:
Die Eiablage beobachtete ich in Griechenland ausschlie�lich in Horste von Festuca ovina agg., obwohl zahlreiche weitere Gr�ser zur Verf�gung standen.
Lebensraumansprüche:
Proterebia afra besiedelt steinige, teils geb�schreiche, beweidete Magerrasenh�nge, die im Sommer sehr hei� und trocken sind.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen im April und Mai. Die Eier werden in die kleinen Horste von Festuca ovina agg. abgelegt, wobei die Eier nicht haften, sondern zur Horstbasis kollern. An guten Fundstellen k�nnen die Eier leicht gefunden werden, da sie von oben meist gut sichtbar sind. Die Jungraupen �bersommern (geringere Aktivit�t) vermutlich nach der zweiten H�utung und wachsen im feuchteren Herbst rasch heran. Die �berwinterung erfolgt im letzten Stadium, wobei selbst bei Temperaturen von knapp unter 0 Grad Celsius nachts noch Nahrung aufgenommen wird (Zuchtbeobachtung). Die Verpuppung erfolgt im Vorfr�hling (M�rz, Anfang April).
Gefährdungsursachen:
Die sehr lokalen Vorkommen sind durch Nutzungs�nderungen aller Art potentiell bedroht (Brachfallen, �berbauung, Gesteinsabbau, Solarparks etc.) und sollten gesch�tzt werden.
Bemerkungen:
Das Vorkommen der typischen Steppenart beschr�nkt sich in Europa auf Fundstellen in Kroatien und Nordgriechenland. In Kroatien ist Proterebia afra dabei im Karst etwas weiter verbreitet, in Nordgriechenland nur sehr lokal. Daneben kommt der Falter von der T�rkei und der Krim ab im Steppeng�rtel nach Osten bis Kasachstan vor.