Lasiommata petropolitana (Fabricius, 1787) (Alpen-Braunauge)


Lasiommata petropolitana: Weibchen (Wallis, Täschalpe, Juni 2010) [N] Lasiommata petropolitana: Männchen (Wallis) [N] Lasiommata petropolitana: Männchen (Wallis) [N] Lasiommata petropolitana: Falter an Rucksack saugend (Wallis, Juni 2010) [N] Lasiommata petropolitana: Weibchen-Oberseite [S] Lasiommata petropolitana: Unterseite [N] Lasiommata petropolitana: Ei [M] Lasiommata petropolitana: Eiraupe [S] Lasiommata petropolitana: Halbwüchsige Raupe [S] Lasiommata petropolitana: Raupe [S] Lasiommata petropolitana: Puppe [S] Lasiommata petropolitana: Habitat in den Allgäuer Alpen  in ca. 1600m NN (Nagelfluhkette), Mai 2009. [N] Lasiommata petropolitana: Habitat im Wallis in 2200m NN (Mai 2010) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe frisst an Gräsern (Poaceae, vielleicht auch Cyperaceae).

Lebensraumansprüche:
Lasiommata petropolitana bewohnt alpine Waldlückensysteme und Weiden, oft mit Felsen, von 800m NN bis über 2200m. In den Allgäuer Alpen ist der Falter eine häufige Erscheinung.

Entwicklungszyklus:
Lasiommata petropolitana fliegt in einer Generation zwischen Ende April und Juli (je nach Höhenlage). Meist (aber wohl nicht immer) überwintert die Puppe, so dass die Falter im Bergfrühling rasch erscheinen.

Gefährdungsursachen:
Im Alpenbereich ist Lasiommata petropolitana noch nicht stärker gefährdet, wenn auch einzelne Habitate durch den allgemeinen Landschaftsverbrauch des Menschen (Tourismus, Landwirtschaft, Aufforstung) oder auch Verwaldung nach Nutzungsaufgabe zerstört werden. Als nachteilig dürfte sich für diese Art auch eine zunehmende Wald/Weide-Trennung erweisen.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von den Gebirgen Europas (Pyrenäen, Alpen, Karpathen, Balkan) und Skandinavien ostwärts bis in die Amurregion.



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