Lasiommata megera (Linnaeus, 1767) (Mauerfuchs)


Lasiommata megera: Oberseite [N] Lasiommata megera: Männchen (Provence, Rians, Mai 2013) [N] Lasiommata megera: Weibchen (Olymp, Ende Juni 2013) [N] Lasiommata megera: Weibchen (Olymp, Nordgriechenland, Ende Juni 2013) [N] Lasiommata megera: Weibchen (Ostspanien, Tarragona, Juli 2013) [N] Lasiommata megera: Weibchen (Ostspanien, Tarragona, Juli 2013) [N] Lasiommata megera: Weibchen (E Stuttgart, August 2013) [N] Lasiommata megera: Oberseite [M] Lasiommata megera: Unterseite [M] Lasiommata megera: Unterseite [S] Lasiommata megera: Raupe (Ostalb, März 2007) [M] Lasiommata megera: Raupe [M] Lasiommata megera: Raupe [S] Lasiommata megera: Puppe [S] Lasiommata megera: Puppe [S] Lasiommata megera: Habitat auf der Schwäbischen Alb: Steinbruchswände [N] Lasiommata megera: Larvalhabitat [N] Lasiommata megera: Habitat in Ostspanien (Teruel, Juli 2013) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Gräsern (Poaceae).

Lebensraumansprüche:
Lasiommata megera besiedelt Steinbrüche, Felshänge, steinige Magerrasen, Hohlwege, Weinberge und ähnliche Habitate, bevorzugt im Tiefland bis etwa 600m NN in Mitteleuropa (im Süden bis über 1500m NN).

Entwicklungszyklus:
Der Falter fliegt in zwei bis drei Generationen. Die Raupe überwintert meist als L3 und verpuppt sich im April/Mai. Raupen fand ich beispielsweise im März im Sonnenschein an austreibenden Gräsern in Felsnischen (Ostalb).

Gefährdungsursachen:
Lasiommata megera kommt im Tiefland noch regelmäßig vor. Auf der Schwäbischen Alb findet sie sich mehr in tiefergelegenen, heißen Gebieten wie der Ostalb (Steinbrüche etc.). Der Falter fehlt den Alpen in höheren Lagen, ist aber beispielsweise im vorarlbergischen Rheintal oder in inneralpinen Trockentälern an geeigneten Stellen häufig. In den tieferen Südalpen gehört der Falter zu den häufigsten Arten (z.B. Vinschgau).

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordafrika über Europa bis Vorderasien.



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