Brenthis hecate (Denis & Schiffermüller, 1775)


Brenthis hecate: Männchen (Provence, Rians, Ende Mai 2013) [N] Brenthis hecate: Weibchen (Provence, Rians, Ende Mai 2013) [N] Brenthis hecate: Weibchen (Provence, Rians, Ende Mai 2013) [N] Brenthis hecate: Falter (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Männchen-Oberseite (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Oberseite (Andalusien, Ende Juni 2008) [N] Brenthis hecate: Oberseite (Andalusien, Ende Juni 2008) [N] Brenthis hecate: Oberseite (Andalusien, Ende Juni 2008) [N] Brenthis hecate: Falter an Thymus mastichina (Andalusien 2008) [N] Brenthis hecate: Männchen-Unterseite (e.o. Andalusien 2008/2009) [S] Brenthis hecate: Unterseite (Andalusien 2008) [N] Brenthis hecate: Unterseite (Weibchen) [M] Brenthis hecate: Frisches Ei [S] Brenthis hecate: Älteres Ei [S] Brenthis hecate: L1 nach dem Schlupf aus dem Ei (e.o. Andalusien 2008) [S] Brenthis hecate: L1 in Häutungsruhe zu L2 (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Jungraupe [S] Brenthis hecate: Jungraupe (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Halbwüchsige Raupe [S] Brenthis hecate: Halbwüchsige Raupe (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Raupe im vorletzten Stadium [S] Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium [S] Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium [S] Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium [S] Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Puppe [S] Brenthis hecate: Puppe [S] Brenthis hecate: Puppe lateral (e.o. Andalusien) [S] Brenthis hecate: Habitat in der Sierra de Cazorla (Andalusien, Ende Juni 2008) [N] Brenthis hecate: Habitat mit blühender Filipendula vulgaris in einem Magerrasen/Flaumeichenwald-Mosaik in der Provence bei Rians Ende Mai 2013 [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Filipendula vulgaris. Bei der Zucht nimmt sie auch Filipendula ulmaria an.

Lebensraumansprüche:
Brenthis hecate besiedelt wechselfeuchte Magerrasengebiete, die meist mit Gehölzen durchsetzt sind oder auch am oder im Wald liegen.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert in der Eihülle und entwickelt sich bis Ende Mai. Sie ist offenbar in allen Stadien tag- und nachtaktiv und ruht nach Zuchtbeobachtungen tagsüber zwischen den Mahlzeiten gerne etwas versteckt an trockenen Vegetationsteilen oder Stängeln der Raupennahrungspflanze. Die Falter fliegen je nach Standort ab Ende Mai bis Juli. Zahlreiche Falter traf ich in der andalusischen Sierra de Cazorla Ende Mai auf wechselfeuchten Weiden.

Gefährdungsursachen:
Da die Lebensräume leicht intensivierbar sind, fallen sie in erschreckendem Umfang der Intensivierung der Landwirtschaft, aber auch zu dichter Aufforstung oder Überbauung zum Opfer.

Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich von einigen spanischen Gebirgen über Südfrankreich und Norditalien nach Südosteuropa (nach Norden z.B. bis Ostösterreich). Von dort erstreckt sie sich über Kleinasien bis zum Altai.



Brenthis daphne | Brenthis ino