Euchloe belemia (Esper, 1800)


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Raupennahrungspflanzen:
Auf Fuerteventura fand ich Eier besonders an Stängeln, seltener Blattoberseiten, von Hirschfeldia incana und selten auch Sisymbrium sp., meist in halber Höhe von 10-20 cm über dem Boden. Laut Literatur lebt die Art auch an weiteren Brassicaceae wie Diplotaxis sp.

Lebensraumansprüche:
Euchloe belemia besiedelt aride Gebiete, Barrancos, steinige Hänge, Brachland, Straßenränder und ländliche Siedlungen.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen im Frühjahr von Ende Januar bis Mai, die Raupen leben meist an Blüten und Früchten und entwickeln sich sehr schnell. Die Puppen gehen zumeist in eine Sommerdiapause, da eine Entwicklung in den heißen, trockenen Sommermonaten nur eingeschränkt möglich wäre. Oft schlüpfen sie erst nach mehreren Jahren.

Gefährdungsursachen:
Stellenweise ist Euchloe belemia durch Überbauung und Tourismus sowie Überweidung bedroht.

Bemerkungen:
Euchloe belemia kommt in Nordafrika, einigen Kanarischen Inseln (Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa) und im Süden (selten auch Zentrum) der Iberischen Halbinsel in Spanien und Südportugal vor.
Neuerdings werden die Populationen etwa der Kanaren als jeweils eigene Arten abgetrennt. Das ist wahrscheinlich ein weiterer Fall, bei dem ein Unterartskonzept hilfreicher wäre.



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