Eilema pygmaeola (Doubleday, 1847) (Blassstirniger Flechtenbär)


Eilema pygmaeola: Falter (Ostalb, Eselsburger Tal) [N] Eilema pygmaeola: Kopf: helle Stirn (Ostalb) [S] Eilema pygmaeola: Falter [N] Eilema pygmaeola: Falter [N] Eilema pygmaeola: Falter im Portrait: helle Stirn [M] Eilema pygmaeola: Halbwüchsige Raupe (Ostalb) [S] Eilema pygmaeola: Raupe (e.l. Wallis) [S] Eilema pygmaeola: Raupe (Ostalb) [S] Eilema pygmaeola: Raupe (mittlere Segmente dorsal, Ostalb) [S] Eilema pygmaeola: Raupe [N] Eilema pygmaeola: Habitat auf der Ostalb: Felshang, an dem auch Chazara briseis und Charissa pullata fliegen [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen befressen Flechten, Moose und alte Pflanzenteile. Eine fressende Raupe beobachtete ich an alten Blütenständen von Euphorbia cyparissias.

Lebensraumansprüche:
Eilema pygmaeola besiedelt Magerrasen, am häufigsten solche, die mit Steinen und Felsen durchsetzt sind. Die Raupen kommen besonders an niedrigwüchsigen, mageren, moos- und flechtenreichen Stellen vor, die oft in Wanderschäferei beweidet werden und einen gewissen Offenbodenanteil aufweisen. Bei mit verfilzten, sehr moosreichen Beständen verzahnten Habitaten lebt Eilema pygmaeola oft mit Eilema lutarella zusammen.

Entwicklungszyklus:
Die Entwicklung ist ähnlich wie bei Eilema lutarella. Die im Juni ausgewachsenen Raupen finden sich tagsüber oft unter locker dem Moos aufliegenden Steinen oder wesentlich seltener erhöht in der Vegetation sitzend (vor allem bei Hitze). Die Falter fliegen wie bei Eilema lutarella im Juli und August.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Durch Bindung an niedrigwüchsige, magere und lückige Bereiche ist Eilema pygmaeola gefährdet.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordwestafrika über weite Teile Süd- und Mitteleuropas bis zum Schwarzen Meer.



Eilema albicosta | Eilema bipunctata | Eilema caniola | Eilema cereola | Eilema complana | Eilema deplana | Eilema griseola | Eilema lurideola | Eilema lutarella | Eilema morosina | Eilema palliatella | Eilema sororcula