Raupennahrungspflanzen:
In erster Linie befressen die Raupen abgestorbene Pflanzenteile, auch Flechten und Moose und gelegentlich Bl�ten und noch gr�ne Pflnzenteile.
Lebensraumansprüche:
Als Lebensraum dienen hei�e, oft steinig-felsige Magerrasen. In Mitteleuropa sind das oft Erdflechtengesellschaften, im S�den auch Magerrasen ohne nennenswerte Flechtenvorkommen.
Entwicklungszyklus:
Die �berwinterte Raupe ist erst sp�t ausgewachsen (Juni bis August). Raupen fand ich in der Valle di Susa (Piemont) auf 500m NN sowie in den noch erhaltenen Resten des S�dtiroler Vinschgauer Sonnenbergs von Mai bis August zahlreich. Auch in Griechenland und in der Provence ist Eilema palliatella als Raupe in den meisten niedriger gelegenen Trockenrasenkomplexen zu finden.
Die Raupen sind an gro�e Hitze angepasst, was bereits ihre helle F�rbung verr�t. Sie sitzen an hei�en Tagen erh�ht in der Vegetation, um der Bodenhitze zu entgehen.
Die Falter fliegen von Juli bis September.
Gefährdung: stark gefährdet
Gefährdungsursachen:
N�rdlich der Alpen ist Eilema palliatella durch den fl�chenm��igen R�ckgang der besonders hei�en, nur sch�tter bewachsenen Magerrasen (u.a. wegen Eutrophierung durch Luftschadstoffe und mangelnde Beweidung oder die Ausdehnung des Weinbaus) vom Aussterben bedroht und beispielsweise am Kaiserstuhl bereits erloschen.
S�dlich der Alpen geht Eilema palliatella zwar infolge des Landschaftsverbrauchs durch den Menschen wie die gesamte Natur auch zur�ck, ist aber hier dank ihrer weiten Verbreitung noch nicht st�rker gef�hrdet.
Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Spanien �ber S�d- und Mitteleuropa bis Zentralasien. In Deutschland findet sie sich vor allem noch in hei�en, flu�begleitenden Steilh�ngen wie etwa im Obermaintal.