Omocestus haemorrhoidalis (Charpentier, 1825) (Rotleibiger Grashüpfer2)


Omocestus haemorrhoidalis: Männchen (Ostalb) [N] Omocestus haemorrhoidalis: Weibchen (Ostalb) [N] Omocestus haemorrhoidalis: Weibchen (Ostalb) [N] Omocestus haemorrhoidalis: Weibchen, grüne Form (Ostalb) [N] Omocestus haemorrhoidalis: Habitat-Detail: typisch sind moss- und flechtenreiche, sonst aber spärlich bewachstene Stellen [N] Omocestus haemorrhoidalis: Habitatstrukturen auf der Schwäbischen Alb [N]

Nahrung:
Gräser

Lebensraumansprüche:
Omocestus haemorrhoidalis besiedelt lückig bewachsene, flachgründige und meist beweidete Magerrasen im Tiefland und Mittelgebirge. In den Südalpen kommt Omocestus haemorrhoidalis bis über 2500m NN vor, im Norden hingegen nur in tieferen Lagen.

Entwicklungszyklus:
Imagines erscheinen von Juli bis Oktober. Die Eier überwintern im Boden oder Moos.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Durch Rückgang an mageren, niedrigwüchsigen und vor allem nur lückig bewachsenen Magerrasen durch Eutrophierung, Überbauung, Aufgabe der Beweidung, Sukzession und Zerstückelung ist Omocestus haemorrhoidalis stark bedroht.

Bemerkungen:
Omocestus haemorrhoidalis ist von Süd- und Mitteleuropa bis Korea verbreitet.



Omocestus antigai | Omocestus petraeus | Omocestus raymondi | Omocestus rufipes | Omocestus simonyi | Omocestus viridulus