Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen sind polyphag.
Lebensraumansprüche:
Arctia aulica ben�tigt sehr warme Magerrasen mit vielen Moosen, aber nur sp�rlicher h�herw�chsiger Vegetation wie etwa felsige H�nge und seltener Sandrasen. Oft kommen auch Trockengeb�sche an den Standorten vor. Sie fehlt heute aber vielen potentiell geeigneten Fl�chen, vermutlich weil zu starke Verinselung der zu Massenwechseln neigenden Art ihr �berleben in isolierten, zu kleinen Habitaten langfristig unwahrscheinlich macht.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen im Mai und noch bis in den Juni. Die Raupe �berwintert schon recht gro� und f�llt im Herbst bzw. besonders im Vorfr�hling (M�rz und Anfang April) auf, da sie offen in den Magerrasen heruml�uft.
Gefährdung: vom Aussterben bedroht
Gefährdungsursachen:
Arctia aulica ist aufgrund ihrer sehr hohen Anspr�che vom Aussterben bedroht. Der Falter reagiert empfindlich auf Verfilzung der Vegetation. Er braucht moosreiche, niedrigw�chsige Best�nde mit Offenbodenstellen, die auch vereinzelt mit niedrigen Str�uchern durchsetzt sind.
Bemerkungen:
Arctia aulica kommt von Mittel- �ber Osteuropa bis ins Amurgebiet vor. S�dlich der Alpen wird der Falter durch die sehr �hnliche Hyphoraia testudinaria ersetzt. Raupen dieser Art fand ich im April in der Valle di Susa auf 500m NN, bereits stark abgeflogene Falter Ende Mai auf 1000m NN.