Zerynthia cerisy (Godart, 1824) (Östlicher Osterluzeifalter)


Zerynthia cerisy: Männchen (Samos, Mai 2009, 1000m NN) [N] Zerynthia cerisy: Männchen (e.l. Samos) [S] Zerynthia cerisy: Falter (Samos) [N] Zerynthia cerisy: Männchen (Samos). Die roten Flecken können bei Männchen auch fehlen oder schwach ausgebildet sein. [N] Zerynthia cerisy: Abgeflogener Falter (Samos).  Die roten Flecken sind verblasst. [N] Zerynthia cerisy: Abgeflogener Falter (Samos).  Die roten Flecken sind verblasst. [N] Zerynthia cerisy: Männchen (e.l. Samos) [S] Zerynthia cerisy: Weibchen (e.l. Samos) [S] Zerynthia cerisy: Weibchen (e.l. Samos) [S] Zerynthia cerisy: Ein Teil der Weibchen ist gelb gefärbt (Samos). [N] Zerynthia cerisy: Hinterflügel Weibchen [S] Zerynthia cerisy: Weibchen (e.l. Samos) [S] Zerynthia cerisy: Weibchen (e.l. Samos) [S] Zerynthia cerisy: Frisches Ei (Samos) [N] Zerynthia cerisy: Ei nach einigen Tagen [N] Zerynthia cerisy: Ei vor dem Schlupf [N] Zerynthia cerisy: L1 [N] Zerynthia cerisy: L2 [N] Zerynthia cerisy: L3 [M] Zerynthia cerisy: Raupe im vorletzten Stadium [N] Zerynthia cerisy: Raupe [S] Zerynthia cerisy: Raupe [S] Zerynthia cerisy: Raupe (e.l. Samos 2009) [S] Zerynthia cerisy: Puppe [S] Zerynthia cerisy: Puppe [S] Zerynthia cerisy: Puppe [S] Zerynthia cerisy: Weibliche Puppe vor dem Schlupf [S] Zerynthia cerisy: Aristolochia bodamae - Raupennahrungspflanze auf Samos in tieferen Lagen (Mai 2009) [N] Zerynthia cerisy: Larvalhabitat am Grunde einer Stützmauer in einem Olivenhain (Samos, Mai 2009) [N] Zerynthia cerisy: Habitat in einem Olivenhain (Samos), in dem auch Archon apollinus lebt. [N] Zerynthia cerisy: Aristolochia cf. incisa - Futterpflanze in höheren Lagen des Karvouni auf Samos [N] Zerynthia cerisy: Larvalhabitat (Samos, Karvouni, 1200m NN) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Art entwickelt sich an Aristolochia-Arten wie beispielsweise Aristolochia bodamae (= Aristolochia hirta).

Lebensraumansprüche:
Die Falter besiedelt fast sämtliche zumindest halboffenen Habitate, wenn nur wenigstens eine geeignete Raupennahrungspflanze vorkommt. Auf Samos fand ich Zerynthia cerisy von Küstenniveau in Olivenplantagen bis 1200m NN in blumenreichen Magerrasen der Gipfelregion des Karvouni.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen von Anfang April bis Mai, in den höheren Lagen auch noch bis Juni oder gar Anfang Juli. Auf Samos traf ich Falter, Eier und Jungraupen in der ersten Maiwoche 2009 zusammen mit Raupen, aber keinen Faltern mehr von Archon apollinus. Die Eier werden meist auf der Blattunterseite (gelegentlich auch Oberseits) abgelegt. Die Raupen findet man von Ende April bis Juni. Die Puppe überwintert in Ritzen oder unter Steinen oder Borke und wird wie bei den anderen Zerynthia von einem grobmaschigen Gespinst umgeben.

Gefährdungsursachen:
Zerynthia cerisy wird an lokalen Flugstellen leicht durch Intensivierung (Landwirtschaft) beeinträchtigt. Insgesamt ist sie jedoch vor allem auf den Inseln der Ostägäis weit verbreitet und häufig. Auf Samos ist sie noch deutlich häufiger als etwa Archon apollinus und kann an fast jedem Aritsolochia-Standort gefunden werden.

Bemerkungen:
Die Verbreitung ist in Europa auf Griechenland und wenige Stellen in Albanien, Mazedonien und Bulgarien beschränkt. In Griechenland kommt sie selten im Norden vor. Im sonstigen Festlandsgriechenland fehlt sie jedoch ganz. Dafür ist sie auf den ostägäischen Inseln weiter verbreitet (Lesbos, Samos, Rhodos, Kos usw.). Die Form Kretas (ungeschwänzt, kleiner) wird oft als eigene Art aufgefasst. Wieder ein Fall, bei dem sich Gründe für beide Möglichkeiten finden.



Zerynthia cretica | Zerynthia polyxena | Zerynthia rumina 
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