Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben an Osterluzei-Arten, oft an A. rotunda.
Lebensraumansprüche:
Zerynthia cassandra besiedelt ähnliche Standorte wie Z. polyxena, gerne an Waldrändern oder waldnahen Schuttfluren, aber auch in Feuchtgebieten, im Trockenbusch etc.
Entwicklungszyklus:
Die Ökologie ist wie bei Z. polyxena mit Faltern im Frühjahr (März bis Mai) und Puppenüberwinterung. Eier finden sich insbesondere an der Blattunterseite.
Bemerkungen:
Zerynthia cassandra kommt in Italien zwar lokal, aber sehr verbreitet südlich der Poebene vor, wo sie Z. polyxena ersetzt. Das Taxon kommt auch auf Sizilien vor. Übergangsbereiche wären nach den derzeitigen Ergebnissen etwa im Nordwesten (z.B. Monte Beigua) zu erwarten. Insgesamt fußt die Abtrennung aber hauptsächlich auf Genitalunteruchung und einem gewissen genetischen Abstand, der wohl auf ein eigenes Glazialrefugium auf der Apenninenhalbinsel hinweist. Die Forschung ist noch im Gange.
Die Raupen scheinen sich dadurch zu unterscheiden, dass die Körperfortsätze keine dunkle Spitze aufweisen wie das bei Z. polyxena immer der Fall ist.