Calliptamus italicus (Linnaeus, 1758) (Italienische Schönschrecke)


Calliptamus italicus: Weibchen (Wallis, 2009) [N] Calliptamus italicus: Weibchen (Wallis, 2009) [N] Calliptamus italicus: Männchen (Tessin, Arzo, Oktober 2007) [N] Calliptamus italicus: Weibchen (Tessin, Arzo, Oktober 2007) [N] Calliptamus italicus: Weibchen (Tessin, Arzo, Oktober 2007) [N] Calliptamus italicus: Weibchen (Kroatien, Biokovo Nationalpark, Oktober 2015) [N] Calliptamus italicus: Männchen (Kroatien, Dalmatien, Biokovo, Oktober 2015) [N] Calliptamus italicus: Männchen (Kroatien, Dalmatien, Biokovo, Oktober 2015) [N] Calliptamus italicus: Männchen (Kroatien, Biokovo Nationalpark, Oktober 2015) [N] Calliptamus italicus: Weibchen (Seealpen, Tende) [N] Calliptamus italicus: Habitat im Tessin: Steinbruchsohle [N] Calliptamus italicus: Habitat (Kroatien, Brela, Oktober 2015) [N]

Nahrung:
Die Art ernährt sich von krautigen Pflanzen und von Gräsern, aber auch toten und sogar lebenden Insekten.

Lebensraumansprüche:
Calliptamus italicus besiedelt warme Magerrasen, etwa Sandmagerrasen, Felsfluren oder Steppenheiden mit Offenbodenstellen. In Mitteleuropa kommt sie nur in den Tieflagen vor, in den Südwestalpen hingegen auch bis 2000m NN.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines treten von Ende Juni (im Süden schon früher) bis Oktober auf. Die Eier werden in den Boden oder in Moospolster abgelegt.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Nördlich der Alpen kommt Calliptamus italicus nur an wenigen Stellen vor, etwa im Mainbereich. Hier ist diese Art stark gefährdet durch Verringerung der Habitatfläche und Zerstückelung (Flächenverbrauch des Menschen für Weinberge, Spargelfelder, Siedlungen etc., Verbuschung, Verwaldung, Eutrophierung).

Bemerkungen:
Calliptamus italicus ist in Südeuropa und lokal im südlichen Mitteleuropa verbreitet. Sie kommt auch in mehr westlichen Teilen Asiens vor.



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