Tropidopola graeca Uvarov, 1926


Tropidopola graeca: Männchen (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Männchen, sich typisch hinter dem Halm versteckend (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Weibchen (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Weibchen (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Weibchen (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Weibchen (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Weibchen. Die Hinterschenkel sind bei der Art innen rötlich (Samos, Ireon, Anfang März 2016) [M] Tropidopola graeca: Larve (Samos, Ende Juni 2016) [N] Tropidopola graeca: Habitat bei Ireon (Samos, Anfang März 2016) [N] Tropidopola graeca: Habitat bei Ireon (Samos, Anfang März 2016) [N]

Lebensraumansprüche:
Tropidopola graeca besiedelt meist größere Feuchtgebiete mit Schilf (Phragmites und Arundo). Auf Samos fand ich Sie in einem zwar noch ausgedehnten, aber ebenfalls durch Kultivierung bedrohten Sumpfgebiet östlich von Ireon.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines überwintern. Sie sind dann meist braun, während im Sommer auch grüne Tiere auftreten. Sie sitzen meist parallel am einem Schilfstängel und drehen sich so, dass sie den Halm zwischen sich und den Beobachter bringen. Weibchen sind deutlich größer als Männchen.

Gefährdungsursachen:
Da auch und besonders im Mittelmeergebiet küstennahe Sümpfe extrem rückläufig sind (Überbauung, landwirtschaftliche Kultivierung, Tourismus), ist Tropidopola graeca stark gefähret.

Bemerkungen:
Tropidopola graeca kommt von Südostitalien (ssp. transjonicus) über Griechenland bis Kleinasien und in den Nahen Osten vor.