Tettigonia caudata (Charpentier, 1842) (Östliches Heupferd)


Tettigonia caudata: Männchen (Nordgriechenland) [N] Tettigonia caudata: Männchen (Engadin, September 2008), typisch sind die schwarzen Dornen der Hinterschenkel und die rein grüne Thorakalfärbung (braun nur an den Flügeln) [N] Tettigonia caudata: Männchen (Nordgriechenland, Mai 2010) [N] Tettigonia caudata: Weibchen (Nordgriechenland) [N] Tettigonia caudata: Weibche (Askion-Gebirge, Nordgriechenland, Juli 2010) [N] Tettigonia caudata: Habitat: artenreiche Trockensäume im Engadin, wo auch Leptophyes albovittata und Chorthippus apricarius vorkommen [N] Tettigonia caudata: Habitat in Nordgriechenland, wo auch Celes variabilis vorkommt (Askion-Gebirge, Juli 2009) [N] Tettigonia caudata: Habitat im feuchteren Bereich (Olymp, Juli 2010) [N]

Nahrung:
Zumeist tierische Kost (Insekten etc.), teilweise aber auch pflanzlich.

Lebensraumansprüche:
Als Habitat werden meist trockenwarme, an Säumen und Gebüschen reiche Lebensräume besiedelt, vor allem verbuschende Magerrasen, Böschungen, Staudensäume und gelegentlich auch Äcker, wenn diese in einer reich strukturierten Landschaft liegen.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines sind im wesentlichen von Juni bis Oktober anzutreffen. In Küstennähe traf ich in Nordgriechenland bereits Imagines Mitte Mai 2010. Die Männchen fallen wie die der beiden andereren Heupferde durch ihren lauten Gesang auf. Die Eier werden in den Boden abgelegt und die Larven schlüpfen wie die vieler Tettigoniidae erst ab der zweiten Überwinterung.

Gefährdungsursachen:
Stellenweise ist auch diese Art durch die Ausräumung und Uniformisierung der Landschaft aufgrund des immer noch zunehmenden Nutzungsdrucks gefährdet.

Bemerkungen:
Tettigonia caudata ist östlich verbreitet (Zentralasien bis Osteuropa) und reicht nach Westen bis in die Ostschweiz (unteres Engadin) und nach Berlin.



Tettigonia cantans | Tettigonia viridissima