Spialia phlomidis (Herrich-Schäffer, 1845)


Spialia phlomidis: Oberseite (e.l. Florina, N-Griechenland, Raupe im Mai 200() [S] Spialia phlomidis: Unterseite (e.l. Florina 2008) [S] Spialia phlomidis: Portrait [S] Spialia phlomidis: Ei [N] Spialia phlomidis: Ei [N] Spialia phlomidis: L1-Raupe [S] Spialia phlomidis: L2-Raupe [S] Spialia phlomidis: L3-Raupe [S] Spialia phlomidis: L4-Raupe (Florina, N-Griechenland, Mai 2008) [M] Spialia phlomidis: Raupe bei der letzten Häutung (Florina, Mai 2008) [M] Spialia phlomidis: Raupe nach der letzten Häutung (e.l. Florina 2008) [S] Spialia phlomidis: Ausgewachsene Raupe (e.l. Florina 2008) [S] Spialia phlomidis: Puppe dorsal (e.l. Florina 2008) [S] Spialia phlomidis: Puppe ventral (e.l. Florina 2008) [S] Spialia phlomidis: Habitat in N-Griechenland, wo auch Pyrgus cinarae, P. serratulae und P. sidae vorkommen [N] Spialia phlomidis: Habitat im Mai (Florina, Vatochori) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben ab Convolvulus-Arten trockener, oft steiniger Abhänge. Ich fand Eier und Raupen an Convolvulus lineatus (Griechenland).

Lebensraumansprüche:
Spialia phlomidis besiedelt offene, trockenheiße Steppenhabitate, Felshänge und Weidegebiete.

Entwicklungszyklus:
Ich beobachtete Eier und eine Ablage eines frischen Weibchens Mitte Juli 2007 im Gebiet der Prespa-Seen in Nordgriechenland. Die halbwüchsige Raupe (L3) dürfte überwintern. Laut Literatur fliegt Spialia phlomidis auch schon Ende Mai und im Juni. In der ersten Maiwoche 2008 konnten Raupen im zumeist vorletzten Stadium in Gehäusen am Boden an der Nahrungspflanze gefunden werden. Zumindest in diesem auf etwa 1000m NN liegenden Gebiet ist Spialia phlomidis somit wohl nur univoltin mit Faltern von Mitte Juni bis Ende Juli.

Gefährdungsursachen:
Spialia phlomidis ist durch Kultivierung der Habitate (Landwirtschaft), aber auch durch Nutzung als Solarparks, Überweidung und Brachfallen zunehmend gefährdet.

Bemerkungen:
Spialia phlomidis kommt in Europa nur ganz im Südosten vor (Südalbanien bis Griechenland und Türkei). Die Steppenart kommt ferner in Teilen Südwestasiens vor.



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