Metrioptera roeselii (Hagenbach, 1822) (Roesels Beißschrecke)


Metrioptera roeselii: Männchen (Illerbeuren bei Memmingen, August 2013) [N] Metrioptera roeselii: Männchen (Illerbeuren bei Memmingen, August 2013) [N] Metrioptera roeselii: Männchen (Illerbeuren bei Memmingen, August 2013) [N] Metrioptera roeselii: Männchen (Illerbeuren bei Memmingen, August 2013) [N] Metrioptera roeselii: Weibchen (Illerbeuren bei Memmingen, August 2013) [N] Metrioptera roeselii: Weibchen (Illerbeuren bei Memmingen, September 2013) [N] Metrioptera roeselii: Weibchen (Illerbeuren bei Memmingen, September 2013) [N] Metrioptera roeselii: Imago [N] Metrioptera roeselii: Makroptere Imago [N] Metrioptera roeselii: Habitat in einer Wiese (Illerbeuren bei memmingen, September 2013) [N]

Nahrung:
In erster Linie Gräser, aber auch Kräuter und kleine Insekten.

Lebensraumansprüche:
Metrioptera roeselii bewohnt Wiesen aller Art, sofern sie nicht zu trocken und flachgründig sind und zumindest kleinere Bereiche mit nur seltener oder ohne Mahd aufweisen. Am häufigsten ist sie in Feuchtwiesen, Brachen, mesophilen Extensivwiesen, grasigen Hochstaudenfluren und frischen, teils ruderalisierten Bereichen in Magerrasen. Sie fehlt in sehr xerothermen Habitaten ohne Säume. Sie kommt auch auf Intensivwiesen mit Gülledüngung manchmal noch vor, wenn die Flächen nicht zu extrem intensiv sind und weniger gemähte Gräben oder Säume etc. aufweisen. In reinen Intensivwiesen fehlt selbst diese anspruchslose Art.

Entwicklungszyklus:
Die Eier werden offenbar in Stängel von Gräsern, Kräutern oder Büschen abgelegt (deshalb angewiesen auf wenig gemähte Säume) und überwintern. Die Imagines erscheinen recht früh ab Juni bis in den Herbst und sind recht mobil.

Gefährdungsursachen:
Ungefährdet.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Ostspanien über Zentral- und Osteuropa bis weit nach Asien (Sibirien).



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