Metrioptera brachyptera (Linnaeus, 1761) (Kurzflügelige Beißschrecke)


Metrioptera brachyptera: Männchen (Ostalb) [N] Metrioptera brachyptera: Männchen (Ostalb) Metrioptera brachyptera: Männchen, rein braune Variante (Schwäbische Alb) [N] Metrioptera brachyptera: Männchen, rein braune Form (Engadin) [N] Metrioptera brachyptera: Männchen (Vorarlberg, Bregenzer Wald, August 2013) [N] Metrioptera brachyptera: Weibchen (Ostalb) [N] Metrioptera brachyptera: Weibchen (Ostalb) [N] Metrioptera brachyptera: Habitat: Feuchtwiese in Waldrandlage [N]

Nahrung:
Kräuter und teilweise kleine Insekten wie Raupen.

Lebensraumansprüche:
Metrioptera brachyptera besiedelt meist strukturreiche, mosaikartige und eher höherwüchsige, nicht zu trockene und nur extensiv bewirtschaftete (schwach beweidet, höchstens einmähdig oder brach) Wiesen. So ist sie am häufigsten in mageren Streuwiesen, buschigen, vergrasten und verheideten ehemaligen Hochmooren, mesophilen, eher kühlen, locker bebuschten und von einzelnen Bäumen durchsetzten Wacholderheiden und jungen Aufforstungen (Kiefern) zu finden.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines treten meist ab Anfang Juli bis Oktober auf. Die Eier überwintern in der obersten Boden- oder Streuschicht sowie in Planzenstängeln.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Metrioptera brachyptera ist gefährdet durch das Verwalden ungenutzter Streuwiesen, Magerrasen etc., aber auch durch landwirtschaftliche Intensivierung. Diese Art verträgt aber auch keine zu intensive Beweidung, was aber nur an kleinflächigen Standorten von Bedeutung ist, da an großflächigen Stellen immer ausreichend Säume etc. vorhanden sind.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Südengland und Mittel- und Nordeuropa nach Osten bis ins gemäßigte Ostasien. In Europa fehlt ie in Griechenland, weitgehend in Italien (nur ganz im Norden) und ab Mittelfrankreich nach Südwesten hin völlig.



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