Nahrung:
Sowohl Nadel- als auch Laubgeh�lze, als Larven teils auch Stauden.
Lebensraumansprüche:
Barbitistes constrictus besiedelt meistens Nadel- und Nadelmischw�lder, kann aber auch in angrenzende Magerrasen, G�rten etc. vordringen, sofern dort Wacholder, Kiefern oder Fichten wachsen.
Entwicklungszyklus:
Die Larven sind im Fr�hjahr ab April bis Anfang oder Mitte Juni leicht durch Klopfen etc. an jungen Fichten, aber auch Ginster, Heidelbeere, Faulbaum und anderen, bodennahen Pflanzen nachweisbar. Sp�ter leben die Imagines meist im Wipfelbereich, wenn sie auch gelegentlich an tieferen �sten oder vor allem im Herbst nach St�rmen am Boden gefunden werden k�nnen. Ein solches Weibchen fand ich am 23.09.2023 am Fu� einer Altfichte an Lonicera (Kleinziegenfeld) in einem dunklen Fichtenwald.
Nachweismethoden sind also Klopfen im Fr�hjahr oder BAT-Detektor zwischen Ende Juni und Oktober. Die Eiablage erfolgt meist in rissige Borke.
Bemerkungen:
Barbitistes constrictus kommt von Mitteleuropa �ber Osteuropa bis Westru�land vor. Sie erreicht auf dem Balkan Bulgarien. Durch Deutschland verl�uft derzeit die Westgrenze der Art. Sie kommt dort in Bayern, Sachsen und Th�ringen vor, mit einer gewissen Ausbreitungstendenz.
Hinweise zur Bestimmung:
Die M�nnchen sind bestimmbar durch die Form der Cerci: in der Mitte sind sie merklich verdickt und insgesamt auch dicker als bei serricauda. Der im Durchschnitt im Vergleich zu B. serricauda verglichen mit dem Thorax l�ngere Legebohrer der Weibchen ist dagegen weit schwieriger zu beurteilen.