Antaxius difformis (Brunner von Wattenwyl, 1861) (Alpine Bergschrecke)


Antaxius difformis: Männchen lateral [N] Antaxius difformis: Männchen (Engadin, Ende September 2008) [N] Antaxius difformis: Männchen (Engadin, Ende September 2008) [N] Antaxius difformis: Männchen (Engadin, Ende September 2008) [N] Antaxius difformis: Weibchen (Engadin, Ende September 2008) [N] Antaxius difformis: Weibchen (Engadin, Ende September 2008) [N] Antaxius difformis: Weibchen (Engadin, Ende September 2008) [N] Antaxius difformis: Habitat im Engadin Ende September 2008 [N] Antaxius difformis: Habitat Detail [N]

Nahrung:
Pflanzliche und tierische Kost Insekten etc.).

Lebensraumansprüche:
Antaxius difformis besiedelt sonnige Felshänge, Geröllfelder und lose Steinwälle in Höhenlagen zwischen 1300 und 2500m NN. Zahlreiche Imagines traf ich zusammen mit solchen von Podisma pedestris und Psophus stridulus in einem geröllreichen Magerrasen im Engadin in etwa 1700 m NN.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines sind von Mitte Juli bis Anfang Oktober anzutreffen. Sie halten sich oft ziemlich verborgen, werden aber gelegentlich bei der Begehung des Habitats (soweit möglich) aufgeschreckt und verraten sich dann durch ihren Fluchtsprung. Oft halten sie sich in Steinlücken oder in Grasbüscheln zwischen den Steinen auf.

Gefährdungsursachen:
Viele Fundorte der Art sind durch ihre Unzugänglichkeit gut geschützt. Vor allem an tiefliegenden Stellen ist Antaxius difformis aber durchaus durch Verbuschung von Steinfeldern, Abbau von Gesteinen in großem Stil und manchmal sogar von Bebauung bedroht.

Bemerkungen:
Die Verbreitung ist endemisch südalpin. Etliche Vorkommen sind aus Norditalien und aus der Südschweiz bekannt. Daneben ist sie auch in südlichen Teilen der österreichischen Alpen zu finden.



Antaxius hispanicus | Antaxius pedestris | Antaxius sorrezensis