Dysauxes punctata (Fabricius, 1781)


Dysauxes punctata: Falter (e.l. Vinschgau 2011) [S] Dysauxes punctata: Falter (e.l. Vinschgau 2011) [S] Dysauxes punctata: Weibchen (Wallis, Stalden, Juni 2012) [N] Dysauxes punctata: Falter, Vinschgau [S] Dysauxes punctata: Falter, Valle di Susa [S] Dysauxes punctata: Raupe, Vinschgau [S] Dysauxes punctata: Raupe, Valle di Susa [S] Dysauxes punctata: Raupe, Valle di Susa [S] Dysauxes punctata: Raupe (Vinschgau, April 2011) [M] Dysauxes punctata: Puppe (e.l. Vinschgau2011) [S] Dysauxes punctata: Larvalhabitat in Südtirol (Vinschgau) im April 2011 in einer Felsheide. [N] Dysauxes punctata: Habitat im Wallis (Juni 2012) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen befressen alte, abgestorbene Pflanzenteile, Moose, Flechten, Algen und zarte, lebende Pflanzen.

Lebensraumansprüche:
Dysauxes punctata bewohnt Felsenheiden und lichte Trockenwälder mit mageren Lichtungen.

Entwicklungszyklus:
Raupen, die sich sofort verpuppten, fand ich in der Valle di Susa in einer Stipa-Felsheide in 500m NN im April. Falter flogen dort zahlreich im Mai tags in der Sonne.
In Südtirol traf ich Raupen im April (2011) und Falter häufig im Juli 2007 in Felsenheiden und lichten Föhrenwäldern. Im Wallis traf ich im Juni 2012 Falter in Felsheiden bei Stalden an.

Gefährdungsursachen:
Dysauxes punctata fehlt nördlich der Alpen. In den inneralpinen Trockentäler (Wallis, Vinschgau) und wohl auch weiter südlich ist sie gefährdet durch Überbauung der Hänge, Ausdehnung des Weinbaus, Aufforstungsversuche und teils Verbuschung (z.B. Juniperus im Wallis).

Bemerkungen:
Dysauxes punctata kommt von Nordafrika über Südeuropa bis weit nach Asien vor. Nach Norden geht sie bis in die inneralpinen Trockentäler (Wallis, Vinschgau etc.).



Dysauxes ancilla 
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