Nahrung:
R�uberische Art, die meist andere Insekten erbeutet. Selten f�ngt sie auch kleine Eidechsen etc.
Lebensraumansprüche:
Mantis religiosa besiedelt in Mitteleuropa saumreiche, buschige Magerrasen in xerothermen Tieflagen. Am Mittelmeer kommt sie hingegen in fast allen extensiven Offenhabitaten mit ausgepr�gter Vertikalstruktur vor.
Entwicklungszyklus:
Die Eier �berwintern und werden in Klumpen (Ootheken) unter Steine oder an Pflanzenteile geklebt. Imagines erscheinen von Juli bis Anfang November.
Gefährdungsursachen:
Mantis religiosa ist in Deutschland auf den Oberrhein und auf einige warme Flusst�ler in Rheinland-Pfalz beschr�nkt und hier aufgrund des R�ckgangs geeigneter Habitate und den immer weiter zunehmenden Landschaftsverbrauch und Intensivierungen etwa im Weinbau gef�hrdet. Mantis religiosa profitiert allerdings von der Klimaerw�rmung, was zur Ausbreitung f�hren kann.
In den S�dalpen und am Mittelmeer ist die Gottesanbeterin hingegen sehr verbreitet.
Bemerkungen:
Mantis religiosa ist in vielen warmen Gebieten der Erde verbreitet: Afrika, Asien, Australien, Nordamerika, S�d- und Mitteleuropa. Insgesamt ist sie auch durch Verschleppung in Ausbreitung begriffen.